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  • 9. Mär

Warum den Menschen mit vielen Interessen die Zukunft gehört

    Du hast Zugang zu ChatGPT, Claude, Gemini...

    Und trotzdem liest du das hier.

    Du könntest jeden Newsletter zusammenfassen lassen. Jedes YouTube Video in zwei Sätzen von AI zusammenfassen lassen.

    Aber du liest das hier.

    Warum?

    Ich glaube, die Antwort darauf ist wichtiger als ALLES, was ich dir heute erzählen kann. Denn sie zeigt etwas, das die meisten Menschen gerade komplett übersehen… etwas, das über die nächsten zehn Jahre entscheidet, wer wirklich gewinnt und wer zurückbleibt.

    Es zeigt, wer in einer Zukunft mit Ai noch einen Job hat und wer von einem "Grundeinkommen" leben muss.

    Aber dazu kommen wir gleich.

    Erst mal zur anderen Seite.


    Vor ein paar Wochen saß mir jemand gegenüber. Er postet täglich, nutzt dafür AI und ist massiv frustriert.

    Und trotzdem hängt er seit Wochen bei 54 Followern und 300 Views pro Video

    Ich hab ihn gefragt: „Wie machst du deinen Content?"

    Er sagt: „Ich frag ChatGPT nach Ideen. Und lass ihn die Posts schreiben."

    Ich dachte nur so: "Das is nicht dein Ernst".

    Ich hab ihn angeschaut und gesagt: „Du musst anfangen zu DENKEN."

    Er war überrascht. Nicht weil er dachte, er denkt nicht. Sondern weil er dachte, das sei der Sinn von AI — damit er nicht mehr denken muss.

    Und genau DAS ist das Problem.


    Wir erleben gerade den zweitgrößten Shift der Menschheitsgeschichte

    Lass mich kurz in die Geschichte gehen.

    1440 hat Johannes Gutenberg den Buchdruck erfunden.

    Klingt trocken. Ist es nicht.

    Vor dem Buchdruck war Wissen extrem knapp. Bücher wurden von Hand kopiert. Eine einzige Buch konnte Monate dauern. Bibliotheken waren so selten, dass Gelehrte ihr ganzes Leben reisten, um einzelne Texte zu sehen. Wenn du etwas außerhalb deines Handwerks lernen wolltest, hattest du entweder Zugang zu einem Kloster… oder du lerntest es nicht.

    Dann kam Gutenberg.

    Innerhalb von fünfzig Jahren fluteten 20 Millionen Bücher Europa. Ideen, die Generationen brauchten, um sich zu verbreiten, bewegten sich jetzt in Monaten. Das Wissen wurde einfacher zugänglich und Bücher wurden weniger wert

    Und weißt du, was das ausgelöst hat?

    Die Renaissance.

    Zum ersten Mal in der Geschichte konnte ein einzelner Mensch realistisch mehrere Domänen meistern. Da Vinci malte, sculpierte, entwarf Kriegsmaschinen und kartierte den menschlichen Körper. Michelangelo war Maler, Bildhauer, Architekt und Dichter.

    Der Gutenberg-Moment hat eine NEUE Art von Mensch möglich gemacht — jemanden, der alles lernen, alles verbinden, etwas schaffen konnte, das kein Spezialist je hätte schaffen können.

    Und genau dieser Moment passiert gerade wieder.

    AI ist der neue Buchdruck. Der Zugang zu Wissen, Erstellung, Analyse, Produktion… alles, was früher Ressourcen, Zeit oder Spezialwissen brauchte… ist jetzt für JEDEN verfügbar.

    Die Frage ist dieselbe wie damals: Was machst du damit?


    Die Lüge, die dich aufhält — und wer sie erfunden hat

    Um das zu verstehen, müssen wir kurz zurück ins 19. Jahrhundert.

    Adam Smith — einer der Väter des modernen Kapitalismus — hat mal geschrieben: „Der Mensch, der sein ganzes Leben damit verbringt, ein paar einfache Operationen auszuführen, wird generell so dumm und unwissend, wie es für ein menschliches Wesen möglich ist."

    Das Lustige daran ist, dass er genau das System miterfunden hat, das diese Dummheit erzeugt hat.

    Die industrielle Revolution brauchte Fabrikarbeiter. Menschen, die EINE Sache gut können. Eine Schraube festziehen. Denselben Handgriff 10.000 Mal wiederholen. Spezialisierung bra — es war Design. Schulen wurden nicht gebaut, damit du denkst. Sie wurden gebaut, damit du funktionierst.

    Und während sich die Welt verändert hat, denken die meisten Menschen immer noch so.

    „Wähle eine Nische." „Spezialisiere dich." „Fokussiere auf eine Sache."

    Du hast das hundertmal von Gurus gehört und jedes Mal, wenn du versuchst, EINE Sache zu wählen, fühlt es sich falsch an.

    Es fühlt sich an, als würdest du einen wichtigen Teil von dir weglassen. Spoiler - weil du das auch machst ;)

    Spezialisierung war die Antwort auf die Industriegesellschaft. Aber wir leben nicht mehr in der Industriegesellschaft.

    Was AI gerade macht: Es ersetzt die Spezialisten. Es schreibt den spezialisierten SEO-Artikel. Es produziert den standardisierten LinkedIn-Post. Es macht GENAU das, wofür Menschen jahrelang ausgebildet wurden.

    Ich weiß, dass Elon Musk bekannt dafür ist, unrealistische Zeitvorstellungen zu haben, aber er sagt, dass es in 3 Jahren keine Chirurgen mehr brauchen wird...

    Was AI NICHT kann: Den Artikel schreiben, der Stoizismus mit Business verbindet. Der erklärt, warum das Pareto-Prinzip für deine Ernährung gilt. Der eine Idee aus der Psychologie auf eine Situation überträgt, die du persönlich erlebt hast.

    Dan Koe nennt es so: Das ultimative Moat ist eine Meinung. Eine Perspektive, die nur DU sehen kannst — weil die Einzigartigkeit deines Lebens sie erschaffen hat.


    Was WIRKLICH passiert, wenn alle AI nutzen

    Zurück zu meinem Coaching-Client.

    Er macht nichts falsch im technischen Sinne. Er nutzt AI, er produziert Content und postet ihn. Aber er hat denselben Fehler gemacht, den gerade 99% aller Creator machen.

    Er hat AI denken lassen. Statt selbst zu denken.

    LinkedIn meldet 54% mehr Posts seit ChatGPT — bei gleichzeitig sinkender Engagement-Rate pro Beitrag. Wir haben einfach mehr Content Müll und weniger Tiefe. Posts klingen gleich und wir wollen nichts mehr, als menschliche Perspektiven drin.

    Und das erzeugt eine MASSIVE Knappheit von etwas, das AI nicht produzieren kann:

    Echte Gedanken.

    Ich hab das selbst erlebt. Ich hatte eine Modemarke. Wir haben TikToks gepostet, was das Zeug hielt.

    Aber niemand hat sich für uns interessiert haha

    Dann hab ich etwas verändert. Nicht das Produkt. Nicht die Kamera. Nicht den Posting-Plan.

    Ich hab aufgehört, über das Produkt zu reden. Ich hab angefangen, über die Probleme meiner Zielgruppe zu reden. Ich hab gelernt, wie man Worte so einsetzt, dass Menschen mir ihre Aufmerksamkeit schenken wollen.

    Zwei Wochen später: von unter 100 auf über 15.000 Follower.

    Ich hab nicht mehr gepostet. Ich hab nur gelernt, einen Idee so zu schreiben, dass sich jemand anderes darin erkennt.

    Und das kannste auch lernen.


    Der EINE Skill, der über alles entscheidet

    Alex Hormozi sagt, dass AI das Skill Level von jedem nach oben hebt. Schreiben, Designen, Coden, Analysieren — alles wird einfacher.

    Das Minimum steigt also für jeden.

    Aber was macht dich dann noch besonders? Was hebt dich von den anderen ab?

    Dein Denken.

    Dan Koe nennt es Sensemaking — die Fähigkeit, komplexe Ideen zu verstehen, miteinander zu verbinden und daraus etwas zu machen, das bei jemandem wirklich hängenbleibt. Nicht einfach Informationen rauszuhauen, sondern echte Bedeutung zu erzeugen.

    Und in seinen Videos sagt er etwas, das ich nie vergessen habe: „To make money from your interests, you need other people to become interested in them too. You simply must learn to persuade."

    Persuasion. Überzeugungskraft.

    Nicht Hashtag-Strategie oder Posting-Frequenz oder besseres Licht oder eine neue Kamera. Sondern die Fähigkeit, einen Gedanken so zu formulieren, dass er jemanden begeistert und ÜBERZEUGT.

    Und hier wird es spannend: Je mehr AI produziert, desto wertvoller wird genau diese Fähigkeit. Weil sie die einzige ist, die AI einfach nicht replizieren kann.

    AI kann alles wissen. Aber AI hat keine Erfahrungen, keine Überzeugungen und keine Momente, in denen sich alles verändert hat.

    AI kennt nicht den Moment, in dem du verstanden hast, dass dein Content nicht performt, weil er kein echtes Denken enthält. Und auch nicht die zwei Wochen, in denen sich bei dir alles verändert hat, weil du gelernt hast, klar zu schreiben.

    Das bist du. Und das kann dir keiner nehmen.

    Wenn du weißt, was du sagen willst — und AI dir hilft, es schneller und besser in Worte zu fassen — dann bist du nicht mehr aufzuhalten.


    Wie du in 4 Schritten lernst klar zu denken und die menschliche Psychologie anzusprechen

    Schritt 1: Bring immer deine eigene Perspektive mit ein.

    Jeder Mensch kann AI-Slop schreiben. Das ist kein Skill mehr.

    Ich hatte gestern in meiner Story gepostet, dass ich einen Halbmarathon laufen möchte — und dass mein Fuß nach dem letzten letztes Jahr ein halbes Jahr lang verletzt war. Ziemlich dämlich. Ich hab gefragt, ob jemand Tipps hat, wie ich mich diesmal besser vorbereite.

    Zwei Stunden später schreibt mir ein Marathon-Coach, der einen Marathon in 2:20 läuft. Er meinte: „Yo, ich hab so viel von deinen Videos mitgenommen. Ich feiere deinen Content — ich coach dich kostenlos."

    Wir haben gequatscht. Und er hat mir erklärt, warum er sich so connected fühlt. Er sagte: „Du hast die Modemarke gestartet, dann eine Social Media Marketing Agency, Grafikdesign als Teenager, Fotografie — man sammelt über die Jahre all diese Skills, scheitert in Projekten, geht aber jedes Mal mit einer neuen Fähigkeit raus. Und genau das hat er in sich selbst erkannt."

    Er hätte sich nie so mit mir verbunden gefühlt, hätte ich nicht meine Geschichten gepostet.

    Genau das ist der Grund, warum Menschen dir folgen. Nicht weil du schlauer bist. Sondern weil sie sich in dir wiedererkennen. Weil sie das Gefühl haben: Der ist so wie ich. Der versteht mich.

    Das kann AI niemals replizieren.

    Schritt 2: Lern klar zu denken.

    Das Problem, das ich bei den meisten Creatorn sehe: Sie wollen die harte Arbeit und das harte Denken abgeben. Möglichst schnell, möglichst einfach, möglichst viele Follower.

    Und das Problem damit ist — AI ist super gut in den leichten Sachen. Es gibt die Bloom's Taxonomy, und die obersten Ordnungen des Denkens sind Evaluate und Create. Genau das probieren die meisten Menschen outzusourcen. Weil es anstrengend ist.

    Aber du musst selbst bewerten: Was nehme ich in diesen Newsletter rein? Was lasse ich raus? Wie schaffe ich aus meinen verschiedenen Interessen und Erfahrungen etwas Neues, das nur ich sehen kann?

    Was mir dabei hilft: Ich gehe vor dem Schreiben spazieren und denke das Thema komplett durch. Was will ich sagen? Welche Probleme hat die Person, die ich anspreche? Wie helfe ich ihr konkret von A nach B? Was habe ich selbst damit erlebt?

    Danach kein generischer AI-Slop. Dann ein Thema, das wirklich durchdacht ist.

    Schritt 3: Lern Writing.

    Du kannst nicht beurteilen, ob dein Text gut ist, wenn du dich nicht damit beschäftigt hast.

    Du kannst AI schreiben lassen — aber was niemals verloren geht und was immer gebraucht wird, ist Geschmack. Die Fähigkeit zu evaluieren: Ist das gut? Warum springt dieser Satz? Warum ist der langweilig?

    Und dafür musst du verstehen, wie menschliche Psychologie funktioniert. Warum Menschen auf manche Sätze anspringen und andere einfach scrollen. Das ist der Skill unter dem Skill — und den kaufst du dir nicht mit einem besseren Prompt.

    Schritt 4: Starte. Hol dir echtes Feedback.

    Du wirst beim ersten Post keinen viralen Hit landen.

    Du bist wie ein verrückter Wissenschaftler. Jedes Experiment zeigt dir, was funktioniert und was nicht. Welche Themen deine Leute wirklich bewegt, welche Posts sie kalt lassen, was sie unter dein Video kommentieren und warum.

    Das kriegst du nicht durch Nachdenken raus. Das kriegst du nur durch Starten.

    Also fang verdammt nochmal einfach an.


    Warum JETZT der Moment ist

    Wir sind wieder beim Gutenberg-Moment.

    Damals war die Frage: Wer nutzt die neue Verfügbarkeit von Wissen, um etwas aufzubauen? Wer wird zum Schöpfer in der Renaissance?

    Heute ist die Frage dieselbe. AI demokratisiert die Erstellung von Content. Jeder kann produzieren und jeder kann eine Personal Brand starten.

    Aber welcher Content gewinnt am Ende?

    Der, bei dem du spürst, dass er von einem echten Menschen kommt. Jemand mit echter Erfahrung und echten Gedanken — nicht von einer AI, die fünf LinkedIn-Posts zusammengewürfelt hat.

    Die Menschen, die das jetzt lernen — wie man klar denkt, überzeugend schreibt und mit AI arbeitet, statt AI denken zu lassen — werden die Nächsten sein, die in zwei Wochen von 100 auf 15.000 kommen.

    Die anderen produzieren weiterhin generic Content, den einfach niemand liest.

    Das Fenster ist gerade offen. Aber nicht für immer.


    Ich habe ein System gebaut, das genau das trainiert.

    Words to Influence ist ein 30-Tage-Programm, in dem du lernst, klar zu denken, überzeugend zu schreiben und mit AI Content zu produzieren, der WIRKLICH bei Menschen hängenbleibt.

    Kein Content-Kurs, keine Posting-Strategie und kein „Wie oft sollst du posten und welche Hashtags." (auch, wenn wir das natürlich auch klären...)

    Sondern das Fundament, das unter allem liegt: Die Fähigkeit, einen Gedanken so zu formulieren, dass sich jemand anderes darin erkennt und dir folgt.

    Alessandro kam mit ein paar hundert Views und heute hat er 66.000 Follower und spricht auf Kongressen. Victor war Physiotherapeut ohne Einkommen und verdient heute online mit seinem eigenen Business. Linnet ging auf LinkedIn viral — nicht durch dämliche Tanzvideos, sondern mit einem professionellen Auftreten als Führungskräfte-Coach.

    Ich habe 10 Plätze aufgemacht - hier kannst du gucken, ob's etwas für dich ist.

    Kannst dir hier nen Platz sichern!

    Das war's für die Woche.

    Wie immer - ich wünsch dir nur das Beste

    Jani

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