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- Jan 17, 2026
Warum Prokrastination nichts mit Faulheit zu tun hat (und wie du sie in 6 Schritten loswirst)
Das ist, wie du aufhörst zu prokrastinieren, ohne dich zu quälen, und wie du endlich die Sachen durchziehst, die du dir vornimmst.
Und ich will vorab sagen, wenn du denkst, dass du einfach nur mehr Disziplin brauchst und dich zusammenreißen musst, dann ist das nicht dein Newsletter.
Wenn du glaubst, dass David Goggins die Antwort auf alles ist – geh zurück auf YouTube und guck dir noch ein Motivationsvideo an.
Kurze Promo an alle aufstrebenden Creator und Unternehmer:
Am Donnerstag, 22. Januar um 18 Uhr halte ich ein kostenloses Webinar.
Darin zeige ich dir:
Wie ich mein One Person Business mit AI aufgebaut habe – nebenbei, während ich Medizin studiere
Wie du dir mit Content eine Personal Brand aufbaust, ohne 8 Stunden am Tag zu arbeiten (sondern wie ich neben deinem Studium/Hauptjob)
Wie du nach hinten raus damit Geld verdienst, ohne Get-Rich-Quick-Bullshit
Das Webinar ist nicht für Menschen, die morgen reich sein wollen. Es ist nicht für Menschen, die nur konsumieren, um nichts umzusetzen.
Es ist für Leute mit Drive, die endlich mal Klarheit und einen geilen Leitfaden wollen.
Hier kannste dich kostenlos anmelden :)
Ich freu mich auf viele, motivierte Menschen am Donnerstag.
Zurück zum Newsletter:
Es gibt zwei Arten von Menschen auf dieser Welt
Die eine Art: Der Angst-Prokrastinierer
Der eine, der große Träume hat, aber jedes Mal wenn er sich hinsetzt um zu arbeiten, plötzlich sein Handy in der Hand hat.
Er weiß genau, was er tun müsste. Er hat die Pläne. Er hat die Ideen.
Aber irgendwas hält ihn zurück.
Er schiebt auf. Er lenkt sich ab. Er wartet auf den perfekten Moment.
Dann ist da noch der Zweite:
Mir fällt kein besserer Name ein als der "Flow State Bro".
Er macht dieselben Aufgaben.
Aber er hat Bock drauf.
Er setzt sich hin und die Arbeit flowed. Er fällt abends zufrieden ins Bett, weil er das geschafft hat, was er sich vorgenommen hat.
Mein Leben lang war ich Typ 1:
Ich wollte seit 2 Jahren Content Creator werden.
Seit 2 Jahren.
Ich hatte 47 Video-Ideen in meinen Notizen. Ich hatte 3 verschiedene Content-Strategien durchgeplant. Ich hatte jeden Creator auf YouTube analysiert.
Gepostet hab ich: nichts.
Jedes Mal, wenn ich mich hingesetzt hab, kam dieser Gedanke:
"Was wenn es keiner sieht?"
"Was wenn die Leute denken, ich bin cringe?"
"Was wenn ich mich blamiere?"
Also hab ich weiter recherchiert. Weiter geplant. Weiter gewartet.
Und wenn ich dann Leute gesehen hab, die NACH mir angefangen haben und viral gegangen sind, hat mich das fertig gemacht.
"Der ist doch nicht besser als ich."
Stimmt. War er nicht.
Er hat nur eins gemacht, was ich nicht gemacht hab:
Er hat gepostet.
Ich dachte, mir fehlt Wissen. Mir fehlt die perfekte Idee. Mir fehlt Disziplin.
Falsch.
Mir fehlte nichts. Ich hatte nur Angst.
Die harte Wahrheit Nr. 1: Prokrastination ist verkörperte Angst
Letzte Woche hab ich ein Video geguckt über Frequenzen.
Du weißt schon – diese spirituelle Sache, dass alles Energie ist und wir auf verschiedenen Frequenzen schwingen.
Angst, Eifersucht, Zweifel = niedrige Frequenzen.
Liebe, Freude, Dankbarkeit = hohe Frequenzen.
Kannte ich. Fand ich immer ein bisschen esoterisch.
Aber dann hat mein Gehirn das erste mal die Verknüpfung gemacht.
Den Link zwischen Frequenzen und Umsetzung bzw Prokrastination.
Und plötzlich hat alles Sinn ergeben:
Wenn du prokrastinierst, lebst du in der Frequenz der Angst.
Du vermeidest die Aufgabe nicht, weil du faul bist.
Du vermeidest sie, weil du Angst hast zu scheitern.
Und solange du in dieser Frequenz bleibst, wirst du nicht handeln.
Dein Gehirn beschützt dich. Wenn du die Aufgabe nicht machst, kannst du auch nicht scheitern.
Das Problem: Du kommst auch nicht voran.
Das hatte ich vorher schon
Harte Wahrheit Nr. 2: Die zwei falschen Lösungen
Die Goggins-Lösung:
David Goggins würde sagen: "Hör auf zu heulen. Mach einfach."
Und ja – das funktioniert. Kurzfristig.
Aber wenn du dauerhaft auf pure Disziplin läufst, ohne Spaß zu haben, ist das nicht lebenswert.
Das Ziel ist nicht nur Ziele erreichen. Das Ziel ist glücklich sein UND Ziele erreichen UND die beste Version von dir werden.
Disziplin allein liefert nur eins davon.
Shawn Achor hat das Buch "The Happiness Advantage" geschrieben, über ein Jahrzehnt an Harvard geforscht und rausgefunden: Die meisten Menschen glauben, dass Erfolg zu Glück führt. Erst arbeiten, dann glücklich sein.
Falsch. Es ist genau andersrum.
Glück führt zu Erfolg.
Wenn du positiv bist, setzt dein Gehirn Dopamin und Serotonin frei. Diese Neurotransmitter machen dich nicht nur glücklich – sie aktivieren auch die Lernzentren in deinem Gehirn.
Du wirst kreativer, motivierter, produktiver.
Wenn du in Angst arbeitest, arbeitest du mit einem weniger leistungsfähigen Gehirn.
Die Manifestations-Lösung:
Die Manifestations-Gurus sagen: "Lebe in Dankbarkeit für das, was du hast."
Klingt gut. Aber weißt du, was die meisten Leute daraus machen?
Sie blenden die Aufgaben aus.
"Ich bin dankbar für mein Leben. Die Personal Brand? Ach, die kommt schon irgendwie. Das Universum wird mir schon helfen."
Spoiler: Das Universum hilft dir nicht, wenn du auf der Couch sitzt.
Harte Wahrheit Nr. 3: Es gibt einen dritten Weg
Du musst die Dankbarkeit nicht STATT der Aufgabe leben.
Du musst die Dankbarkeit IN der Aufgabe finden.
Der Unterschied ist krass.
Statt zu denken: "Ich MUSS diesen Newsletter schreiben" – denk: "Ich DARF diesen Newsletter schreiben."
Statt zu denken: "Ich MUSS dieses Video aufnehmen" – denk: "Wie geil ist es, dass ich die Möglichkeit habe, mein Wissen mit Hunderten von Menschen zu teilen?"
Das ist kein reines positives Denken. Das ist ein Perspektivwechsel.
Ali Abdaal sagt in "Feel Good Productivity": Das Geheimnis der Produktivität ist nicht Disziplin. Es ist Freude.
Wenn du deine Projekte so gestaltest, dass sie sich gut anfühlen, erledigt sich Produktivität von selbst.
Der Perspektivwechsel ist nicht "nice to have". Er ist der Schlüssel.
Wie du in 6 einfachen Schritten aus der Prokrastination kommst
Steven Pressfield nennt es "Resistance" – diese unsichtbare Kraft, die dich davon abhält, deine wichtigste Arbeit zu tun.
Er hat das dritte Buch geschrieben, das meine heute These unterstützt: The War of Art
Hier ist der Twist: Je mehr Resistance du spürst, desto wichtiger ist die Aufgabe.
Resistance ist ein Kompass. Sie zeigt dir, wo deine beste Arbeit liegt.
Die Frage ist nur: Wie gehst du damit um?
Pressfield sagt: Kämpf dagegen an. Push through.
Ich sage: Löse sie auf. Durch Perspektivwechsel.
Hier sind die 6 Schritte:
Schritt 1: Erkenne den Trigger
Wann weißt du, dass du in einer niedrigen Frequenz bist?
Du prokrastinierst
Du schaust andere an und denkst "Warum die und nicht ich?"
Du fühlst dich gelähmt
Du scrollst durch Social Media, obwohl du eigentlich arbeiten wolltest
Das sind keine Zeichen von Faulheit.
Das sind Zeichen von Angst.
Check wenn du in diesem Modus bist.
Schritt 2: Stell die Diagnose
Frag dich: "Wovor genau habe ich Angst?"
Sei spezifisch.
Bei mir war es: "Ich mache Content und ich habe Angst, dass Peter aus der Parallelklasse sieht über mich lustig macht und alle meine Freunde mich verlassen."
Schreib es auf. Mach es konkret.
Die Angst verliert ihre Macht, wenn du sie aussprichst.
Schritt 3: Mach den Realitätscheck
Jetzt schau dir deine Angst an.
"Was wenn es keiner sieht?"
"Was wenn die Leute denken, ich bin cringe?"
Hier ist die Wahrheit: Ja, es werden Leute cringe finden.
Irgendwer wird immer was zu meckern haben. Das ist das Internet.
Aber hier ist die Frage, die du dir stellen musst:
Willst du in 5 Jahren immer noch da sitzen, wo du jetzt sitzt – mit 47 Ideen in deinen Notizen und 0 Posts online – nur weil irgendein Random auf dem Internet dich vielleicht cringe finden könnte?
Jeder Creator, den du heute feierst, hat cringe Content gepostet.
Wie ein Anfänger auszusehen und dumm dazustehen, ist die Eintrittskarte, die JEDER zahlen muss.
Geh mal auf die ersten Videos von MrBeast. Von Alex Hormozi. Von jedem, den du bewunderst.
Cringe. Alles cringe.
Der Unterschied zwischen denen und dir?
Die haben trotzdem gepostet.
Die haben akzeptiert, dass der Anfang immer scheiße aussieht. Dass du nicht gut werden kannst, ohne erstmal schlecht zu sein.
Dein erster Post wird nicht viral gehen. Dein zehnter wahrscheinlich auch nicht.
Aber dein hundertster könnte.
Und den wirst du nie erreichen, wenn du beim ersten stehen bleibst – weil irgendwer es cringe finden könnte.
Schritt 4: Überdenk das Best-Case-Szenario
Hier ist ein Spruch, der mein Leben verändert hat:
"Wenn du schon überdenkst, dann überdenk wenigstens das Best-Case-Szenario."
Was wäre, wenn dein Video viral geht?
Was wäre, wenn 100.000 Leute es sehen? Wenn Brands auf dich zukommen? Wenn du in 6 Monaten davon leben kannst?
Das ist nicht weniger wahrscheinlich als dein Worst-Case-Szenario.
Du hast dir das Scheitern so oft ausgemalt. Mal dir einmal den Erfolg aus.
Fühl diesen Moment. Nicht als Fantasie. Als Möglichkeit.
Schritt 5: Prozessvisualisierung
Jetzt stell dir vor, wie du die Aufgabe ROCKST.
Nicht das Ergebnis. Den Prozess.
Stell dir vor, wie du dich hinsetzt und das Script einfach gut klingt.
Stell dir vor, wie du auf "Posten" klickst und es sich gut anfühlt.
Stell dir vor, wie du aufwachst und die ersten Kommentare reinkommen.
Das ist Prozessvisualisierung.
Du änderst deine Frequenz von Angst zu Freude – bevor du überhaupt angefangen hast.
Aber was, wenn du es dann in der Realität schwierig wird?
Egal.
Schenk den schlechten Sachen weniger Beachtung und feiere jeden mini kleinen Erfolg, als hättest du gerade das WM Tor geschossen.
Sei bisschen delulu.
Jeder krasse Unternehmer ist unangenehm überzeugt von sich selber.
Schritt 6: Bau dir ein Reminder-System
Der Feind ist nicht das falsche Denken.
Der Feind ist, nicht zu merken, dass du falsch denkst.
Deshalb: Mach dir eine Erinnerung auf dein Handy.
Ich nutze das 🙏-Emoji. Dreimal am Tag.
Jedes Mal, wenn die Erinnerung kommt, frag dich:
"Welche Version von mir will ich sein?"
"Erwische ich mich gerade beim falschen Denken?"
Je öfter du dich erwischst, desto schneller wird der Perspektivwechsel zur Gewohnheit.
Die Formel
Intensität × Frequenz = Impact
Wenn du es schaffst, 24/7 in der neuen Version zu leben, ist der Kipppunkt sofort.
Wenn du häufig ins Unbewusste rutschst – nicht merkst, dass du gerade in Angst lebst – dauert es länger.
Die Reminder sind nicht optional. Sie sind der Multiplikator.
Bonus: Eifersucht transformieren
Wenn du andere Creator siehst, die viral gehen, während du mit 47 Views rumdümpelst, hast du zwei Optionen:
Option 1 (toxisch):
"Der ist dümmer als ich und schafft es trotzdem." → Eifersucht → Lähmung
Option 2 (transformiert):
"Wenn er das kann, kann ich das auch." → Dankbarkeit → Handlung
Wenn andere da sind, wo du sein willst, ist das ein GEILES Zeichen:
Es gibt einen Weg dorthin
Es gibt konkrete Schritte
Diese Schritte kannst du auch gehen
Du musst nur noch MACHEN.
Mach das jetzt:
Schritt 1:
Setz dir ein Ziel für heute. Schreib drei Sachen auf, die du heute machst. Trag sie in den Kalender ein. Mach sie zu 100%.
Warum? Weil dein Wort dir selbst gegenüber wieder Bedeutung bekommen muss.
Schritt 2:
Wenn du Resistance spürst, geh die 6 Schritte durch:
Trigger erkennen
Diagnose stellen ("Wovor habe ich Angst?")
Realitätscheck (Ist das wirklich so schlimm?)
Best-Case-Szenario überdenken
Prozessvisualisierung
Reminder setzen (🙏 3x am Tag)
Schritt 3:
Schreib dir JETZT deine 3 Todos für heute auf und trag in den Kalender ein, wann du sie erledigen wirst.
Jetzt bist du hier angekommen und wieder so kurz davor, den Newsletter wegzuklicken und nichts zu verändern.
Mach das – kein Ding.
Aber irgendwann musst du den ersten Schritt machen und es wird keinen perfekten Zeitpunkt geben.
Eine letzte Sache
Ich hab lange gebraucht, um das alles zu verstehen.
Wie man Content macht, ohne das Gefühl zu haben, dass nichts passiert. Wie man ein Business aufbaut, ohne in Angst zu leben. Wie man seine Ziele erreicht UND dabei Spaß hat.
Am Donnerstag, 22. Januar um 18 Uhr halte ich ein Webinar, in dem ich genau das zeige.
Wie ich mein One Person Business mit AI aufgebaut habe. Nebenbei. Während ich Medizin studiere.
Kein Get-Rich-Quick-Bullshit. Keine Hustle-Culture-Vibes. Kein "Werde morgen Millionär"-Gelaber.
Das Webinar ist für Leute mit Drive. Für Leute, die sich mit Content eine Personal Brand aufbauen wollen. Für Leute, die wenig Zeit haben, aber trotzdem was aufbauen wollen.
Wenn das du bist – komm vorbei.
Hier kannst du dich kostenlos anmelden :)
Zieh die Challenge durch. Es gibt diesen Spruch: One Day oder Day One.
Lass heute Day One sein.
Alles Gute
Jani
Lass mich dein Wochenende verschönern
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